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Wenn andere dir den Tag versauen

Aktualisiert: 30. Okt. 2023


Kennst du dieses Phänomen, dass du morgens voller Schwung und guter Laune aus dem Bett springst? Ein Gefühl von Energie und Vorfreude auf den Tag dich durchströmt? Der Kaffee himmlisch schmeckt, das Frühstück ein Genuss ist, und sogar der Weg zur Arbeit ein kleines Abenteuer ist. Alles scheint perfekt zu sein. Ein besserer Tag kann es gar nicht geben.


Doch dann passiert es. Du betrittst den Raum für dein erstes Meeting, beginnst zu sprechen, und plötzlich verdrehen zwei deiner Teamkollegen unübersehbar die Augen. Doch damit nicht genug, kurz darauf steht ein anderer Kollege auf, schüttelt den Kopf und verlässt den Raum. Was zur Hölle ist gerade passiert?


Dein Tag ist ruiniert, noch bevor es 10 Uhr ist. Die Gedanken kreisen ab nun nur um diese Vorfälle.

Klingt das bekannt? Wenn ja, sei versichert, du bist nicht allein. Etwa 20% der Menschen kennen dieses Problem sehr gut. Es hat mit der Angst vor Ablehnung zu tun. Denn du gehst wahrscheinlich davon aus, dass Du der Grund für deren Verhalten bist und sie DICH doof finden. Und wahrscheinlich weisst du bis heute nicht, wie du mit solchen Situationen umgehen sollst. Es ist frustrierend, dass fünf Minuten die gesamten 24 Stunden deines Tages beeinflussen können.


Wenn du dich in dieser Beschreibung wiedererkennst, könnten ein paar Gedanken dir vielleicht helfen:


Hast du jemals darüber nachgedacht, dass du nicht der Mittelpunkt des Universums bist? Der Grund für das Verhalten der Anderen könnte etwas ganz anderes sein. Nimm, dich nicht so wichtig. Solange du keine klaren Beweise für deine “Schuld” hast, halte dich an "In dubio pro reo".


Warst Du zufrieden mit deiner Präsentation und hast dein Bestes gegeben? Warum also denkst du, dass drei Leute das Recht haben, deinen Tag zu ruinieren? Du darfst dich ruhig wichtiger nehmen.


Und hier ist noch ein weiterer Tipp: Male einen Kreis mit 24 Teilen und fülle so viele Minuten aus, wie dein Tag von diesen Ereignissen beeinflusst wurde. Du wirst schnell merken, dass die fünf Minuten kaum sichtbar sind. Schreibe das Geschehene also auf einen Zettel, verbrenne ihn und lasse sie los. Es ist dein Tag und du entscheidest was ihn beeinflussen darf und was nicht.

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