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Wenn Glück zu teuer ist

  • 15. März
  • 1 Min. Lesezeit
Frau blickt lächelnd in die Ferne vor weiter Landschaft mit geschwungener Strasse – Symbol für Mut, Aufbruch und die Entscheidung für das eigene Glück.

Immer wieder höre ich von Menschen, die in ihrem Job bleiben, obwohl er sie krank macht, ja, vielleicht sogar ausbrennt. Oder die in Lebensumständen verharren, die ihnen schon lange keine Freude mehr bereiten. Wie gerne würden sie etwas ändern. Etwas tun, das sie erfüllt, das Spass macht und Energie schenkt statt raubt. Wie glücklich könnten sie sein.


Doch kaum wird der erste Gedanke an Veränderung konkreter, taucht sie auf – die Angst.


Was, wenn das, was man wirklich tun möchte, ein Rückschritt ist.

Was, wenn man plötzlich weniger verdient, auf etwas verzichten muss, sich den gewohnten Lebensstandard nicht mehr leisten kann.

Was, wenn man es bereut.


Und ja, es kann sein, dass die Strasse zum Glück anfangs ein paar Schlaglöcher hat und holprig und unangenehm ist. Es ist gut möglich, dass sich dieser Weg zuerst wie ein Rückschritt anfühlt. Denn die ersten Schritte bedeuten immer loslassen. Und das nicht zu wissen, was hinter der nächsten Abzweigung wartet. Und ja, natürlich fühlt sich das wie ein Verlust an. Wenn du Altbekanntes loslässt, dann ist es erst einmal weg und Ungewissheit wartet.


Doch was zuerst nach Verzicht aussieht, kann sich als dein grösster Gewinn entpuppen. Denn dort, wo du Platz schaffst, zieht etwas Neues ein. Freude. Zufriedenheit. Leichtigkeit. Kraft. Dinge, die dir am Ende des Tages viel mehr geben als alles, was du vielleicht vermeintlich verlierst.


Also trau dich. Auch wenn der erste Schritt Mut braucht – er lohnt sich. Denn Glück ist kein Luxus, sondern eine Entscheidung für dich selbst. Und diese Entscheidung ist unbezahlbar.

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