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Zweifel – die Kehrseite von Vertrauen

So oft haben wir Zweifel in Dingen, die wir tun. Wie oft sagen wir uns selbst den Satz „Oh nein, das kann ich nicht“ oder „ich bin nicht gut in dem“. Ich sage nicht, dass es falsch ist genau zu wissen, wo die eigenen Stärken liegen und wo man die Aufgabe, das Thema oder das Projekt lieber jemand anderem übergibt. Aber so oft zweifeln wir an Dingen, die wir eigentlich können, in denen wir gut sind und noch viel schlimmer die uns Spass machen.


Aus meiner Sicht kommen diese Zweifel daher, weil wir a) uns nicht getrauen hinzustehen und klar zu sagen „ja das kann ich“, weil es vielleicht arrogant klingen könnte, b) wir Angst vor der Ablehnung haben, wenn wir vielleicht doch mal was verkacken wo wir doch noch am Tag vorher gesagt haben wir können es oder eben c) wir verlernt haben unseren eigenen Fähigkeiten und damit uns selbst zu vertrauen.


Doch mal ehrlich, wenn du dir selbst nicht vertraust, wie in aller Welt sollen es dann andere tun? Die Aussenwelt ist nichts anderes als der Spiegel deiner selbst. Wenn du also da raus gehst und dir selbst nichts zutraust und auf dich vertraust, wer bitte schön sollte es dann tun? Und dann fängt die selbst erfüllende Prophezeiung erst an. Du vertraust dir nicht, es geht was schief, du hast die Bestätigung, dass du es lieber hättest sein lassen und vertraust dir in der Folge noch weniger. Hör also damit auf!


Ich sage nicht, dass du mit dem kindlichen Übermut, den Kinder in der Regel bis etwa 8 Jahre haben, völlig selbst überschätzend durch die Welt rennen sollst. Aber frag dich das nächste Mal, wenn du an dir selbst anfängst zu zweifeln, woher und warum du dir in dieser Situation nicht vertraust. Und um es zu überwinden, schreibe auf, wie es wäre, wenn du in genau dieser Situation denken würdest „gar kein Problem – kann ich und mach ich, denn ich bin gut“.

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