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Wenn Akzeptanz zum Kampf wird


Akzeptanz! Wir alle kennen dieses Thema und gerade in der heutigen Zeit scheint es kein Wichtigeres zu geben. Wir müssen alles und jeden akzeptieren und wollen um jeden Preis von unserem Umfeld akzeptiert werden. Auch wenn wir immer noch alle nach Individualismus schreien, so scheint dieser langsam, aber sicher dem Thema Akzeptanz Platz zu machen.




Ich bin auch ein grosser Fan von Akzeptanz. Und finde es unglaublich wichtig, dass wir unseren Mitmenschen und generell unserem Umfeld mit Akzeptanz begegnen.

Doch fällt mir immer wieder auf, dass viele Menschen nach Akzeptanz schreien, diese dann aber mit Gewalt fordern. Und da frage ich mich: Ist dies Akzeptanz? Beobachte dich mal selbst. Was macht es mit dir und mit deinem Körper, wenn du dir 10-mal hintereinander sagst „ich will von allen akzeptiert werden und wer es nicht tut, kann gleich verschwinden“?


Bäumt sich dein Körper auf? Spannt sich deine Muskulatur an? Steht das «ich will» denn wirklich auch nur für deinen Wunsch nach Akzeptanz, oder forderst du eher ein «Jeder MUSS mich akzeptieren»? Und gehst du mit der Endung der Frage in Resonanz, dass jede/r, der es nicht tut, gleich wieder aus deinem Leben verschwinden darf?

Wenn ich so die verschiedenen Bewegungen heutzutage beobachte, habe ich das Gefühl, dass viele genau diese Haltung zeigen, wenn sie Akzeptanz fordern. Und dies macht mich traurig, Denn das ist für mich keine Akzeptanz, sondern ein Kampf. Ein gewaltsames Aufzwingen und gleichzeitig eine Ignoranz und Inakzeptanz von denjenigen im Umfeld, die anderer Ansicht sind.


Doch wäre Akzeptanz nicht ein Händereichen? Ein neugierig auf den anderen zugehen und mit Offenheit, Sanftheit und Respekt den Mitmenschen zeigen, wie man selbst ist und die Dinge sieht? Und dann mit der genau gleichen Offenheit, Sanftheit und dem Respekt zu akzeptieren, wenn das Gegenüber eine andere Sichtweise hat oder einfach anders ist?

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